Freitag, Februar 08, 2013

An ihren Worten werdet ihr sie erkennen

Fast alles in der Natur ist komplex und sieht aus wie geplant. Die Evolutionstheorie sagt, dass das alles von selbst durch ziellose Mutation und Selektion entstanden ist. In 1 1/2 Jahrhunderten wurden noch keine Ausdrücke gefunden, mit denen zufällige Entstehung und Höherentwicklung erklärt werden könnten. In Medienberichten über erstaunliche Fähigkeiten in der Natur werden Begriffe benutzt, die Wille, Plan, Intelligenz und Kreativität voraussetzen. Es lohnt sich, solche Berichte daraufhin zu untersuchen,
eine kleine Auswahl:

Ein raffiniertes Reparatursystem heilt den Schaden an der Zellhülle
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/313595.html

Die mütterliche Eizelle bestimmt also mit sehr ausgeklügelten epigenetischen Werkzeugen über die Interpretation des väterlichen Genoms.
http://news.doccheck.com/de/article/203562-neuprogrammierung-der-gene/

Während der Entwicklung eines Lebewesens bilden sich aus einzelnen Zellen spezialisierte Gewebe und Systeme. Dazu müssen die Zellen Informationen erhalten, wo sie im Körper später ihre Funktionen ausüben und mit welchen Zellen sie ein gemeinsames Netzwerk oder Gefäßsystem bilden sollen. Das erfolgt über ein ausgeklügeltes Signalsystem, dessen Funktionen man bisher hauptsächlich im Nervensystem studiert hatte.
http://www.mpg.de/505126/pressemitteilung20050204?filter_order=LT&research_topic=BM-EB_BM-EVB_BM-G

Immer wieder haben verschiedene Tiere ganz eigene Schallsensoren entwickelt:
http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/iq-wissenschaft-und-forschung/umwelt/hoeren102.html

Die in der Natur vorherrschende Strategie, mit einem Minimum an Material und Energie eine Maximum an Funktionalität und Zuverlässigkeit zu erreichen, ist auch richtungsweisend für die Technikevolution.
http://www.biokon.net/bionik/lit_hill_erfindenmitdernatur.html

Du fragst Dich vielleicht, warum die Natur solche ausgefeilten Strategien hat?
http://www.tk-logo.de/cms/beitrag/10002414/217576/

Diese Strategien will er auf technologische Entwicklungen übertragen. Gerade wenn Entwickler vor schier unlösbaren Problemen stehen, hilft der Blick in die Trickkiste der Natur.
http://www.wiwo.de/technologie/bionik-die-natur-als-erfinder/5228946.html

Dieses System macht sich der Makohai für seine Schwimmmanöver zu Nutze, wie die genauen Untersuchungen seiner Hautstruktur nahelegen.
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/312405

Etwa 600 Pflanzenarten aus 18 Gattungen haben sich dieses Konzept zu eigen gemacht. Mit teils spektakulären Strategien machen diese Fleischfresser Jagd auf Insekten und andere Beutetiere. Manche Arten nutzen dazu komplexe Fallgruben-Systeme, wie die sogenannten Kannenpflanzen, oder Klebfallen, wie beispielsweise der Sonnentau. Doch im Gegensatz zu diesen will die Venusfliegenfalle offenbar nicht völlig passiv auf Beute warten: Sie schnappt und ist damit eines der skurrilsten Gewächse, die das Pflanzenreich zu bieten hat.
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/316720.html

Blattläuse fallen durch eine raffinierte Falltechnik bei einem Sturz immer auf die Beine
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/316730.html

Kommentare:

  1. Forscher entdecken ein Tier mit Einweg-Geschlechtsteil
    Es gibt Fortpflanzungsstrategien, bei denen man sich fragt, ob die Natur wohl betrunken war, als sie sie ""erfunden"" hat.
    Eingefügt aus

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    1. http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/316761.html

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  2. Warum Versalzenes so widerlich schmeckt.
    Zusammenfassend könne man also sagen, dass ""die Natur"" zwei bereits bestehende Geschmackskanäle für die Salzproblematik rekrutiert und damit eine doppelte Absicherung gegen einen Überschuss an Salz im Essen oder im Wasser ""geschaffen hat"":
    Eingefügt aus

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    1. http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/316765.html

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  3. Spiral-Säge im Maul
    Forscher lüften Geheimnisse bizarrer Urzeit-Fische
    Wir wissen jetzt genau, wie diese Zahnrolle in das Tier ""eingebaut"" war:
    http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/316831.html

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  4. 18.04.2013 - Biologie
    Observierte Ameisen
    Markierungssystem deckt Prinzipien der Sozialstrukturen in Ameisenstaaten auf
    Gemeinsam sind wir stark –

    ""dieses Konzept haben Ameisen perfektioniert: Raffinierte Regelsysteme machen die Tausenden Individuen eines Ameisenvolkes zu einer Einheit mit erstaunlicher Leistungsfähigkeit.""

    http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/317049.html

    Raffinierte Regelsysteme entstehen nicht durch zufällige Ereignisse.

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  5. Springende Tropfen
    Zikaden-Flügel liefern Vorbild für Nano-Oberflächen, die sich auch ohne Regen von selbst reinigen
    Ob Fassadenfarbe, Gläser oder Textilien: Der Lotuseffekt sorgt bereits bei vielen Oberflächen für einen selbstreinigenden Effekt. Einen Haken gibt es dabei allerdings: Für die Reinigung der nanostrukturierten Überzüge werden Regentropfen gebraucht. Regnet es nicht, sammelt sich der Schmutz trotz Nanostruktur ungehindert an. Wie sich dies verhindern lässt, hat ein internationales Forscherteam jetzt der Natur abgeschaut: bei Zikaden.

    ""Denn die Insekten nutzen ein raffiniertes Prinzip,""

    um Schmutzteilchen fast wie von selbst wegspringen zu lassen - Regen benötigen sie dafür nicht.
    http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/317080.html

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  6. 01.05.2013 - Biologie
    Fisch gegen Saugnapf: 1:0
    Forscher klären, wie sich Schildbäuche an raue Untergründe heften
    Wer jemals versucht hat, einen Kunststoff-Saugnapf auf ein Stück Schmirgelpapier zu heften, weiß: Man hat keine Chance. Der kleine Schildfisch Gobiesox maeandricus wird mit derartig rauen Untergründen dagegen spielend fertig. Er setzt zwar auch auf ein Saugnapf-Prinzip,

    ""hat das System aber so clever modifiziert,""

    dass er sich auf muschelverkrusteten Steinen ebenso gut festklammern kann wie auf Felsen mit glitschigen Algen. Wie er das macht, haben nun Forscher aus den USA und aus Kiel aufgedeckt.

    http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/317083.html

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  7. 06.05.2013 - Biologie
    Nektarreiche Zungenspiele
    Die Blütenfledermaus

    ""nutzt eine raffinierte Blutdruckpumpe,""

    um ihre Zungenspitze zum Nektar-Pinsel zu machen
    Für Nektar trinkende Vögel und Fledermäuse zählt jede Sekunde. Denn während ihres Schwirrflugs an der Blüte verbrauchen sie extrem viel Energie. Je schneller sie daher den süßen Pflanzensaft aufnehmen können, desto besser. US-Forscher haben jetzt aufgedeckt,

    ""welch raffinierte Technik die Fledermaus Glossophaga soricina für ihre Nektargewinnung einsetzt: ihre Zunge ist zu einem hämodynamischen Mop umfunktioniert - einem per Blutfluss steuerbaren Nektarpinsel. Neben den Strategien der Kolibris und Bienen hat die Natur damit ein drittes Konstruktionsprinzip entwickelt""

    - eines, das nach Ansicht der Wissenschaftler auch als Vorbild für technische Anwendungen dienen könnte.

    http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/317101.html

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  8. 08.05.2013 - Biologie
    Rekord fürs Mottenohr
    Schmetterling hört die höchsten Töne aller Tiere
    Es gibt mal wieder einen neuen Rekord aus dem Tierreich zu vermelden: Forscher haben das Ohr identifiziert, das die höchsten Töne überhaupt wahrnehmen kann. Es gehört einer Motte und ist in der Lage, Töne bis zu einer Frequenz von 300 Kilohertz zu hören. ....
    Die Gegner in unserem Fall sind die Fledermäuse auf der einen Seite, die für ihr Leben gern Motten und ähnliches Getier fressen, und die verfolgten Schmetterlinge auf der anderen Seite,

    ""die immer wieder ausgeklügelte Gegenmaßnahmen entwickeln müssen.""

    Dazu gehört vor allem ihr gutes Gehör, das ihnen ermöglicht, auf die Ultraschallrufe ihrer Feinde zu lauschen und sich bei Gefahr rechtzeitig davonmachen zu können.

    http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/317107.html

    Hochachtung vor einer Motte, die so ausgeklügelte Gegenmaßnahmen entwickeln kann.

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  9. 12.05.2013 - Biologie, Genforschung
    Kleinstes Genom der Pflanzenwelt
    Fleischfressende Pflanze widerlegt bisherige Annahmen zur Unverzichtbarkeit der Junk-DNA
    Auf den ersten Blick ist der Zwerg-Wasserschlauch ( Utricularia gibba) eine ganz normale Wasserpflanze: An den Ufern von ...
    Wie stark der Drang nach Verkleinerung bei dieser Pflanze war, zeigt sich auch an ihrer Evolution: Denn insgesamt drei Mal im Laufe ihrer Stammesgeschichte verdoppelte sie ihr gesamtes Genom - nur um den Großteil der überschüssigen Kopien hinterher wieder abzuschaffen.

    ""Diese an Duplikationen reiche Geschichte zeigt, wie konsequent diese Pflanze nicht-essenzielle DNA beseitigt hat"",

    erklärt Studienleiter Luis Herrera-Estrella vom LANGEBIO. Das aber bedeute auch, dass eine mehrzellige, komplex aufgebaute Pflanze mit zahlreichen verschiedenen Organen, Geweben und Zellen durchaus ohne Junk-DNA auskomme. "Diese wird - entgegen gängiger Annahme - demnach keineswegs immer gebraucht", konstatiert der Forscher. Es gebe offenbar durchaus

    ""alternative Evolutions-Strategien, ""

    die dazu führen, dass die Steuerelemente für die Genregulation kompakt inmitten der Gene sitzen, statt in die nichtkodierenden DNA-Bereiche ausgelagert zu werden.


    Eine Pflanze kann keine DNA konsequent beseitigen. Evolutions-Strategien hören sich nicht nach zufälligem Entstehen an.

    http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/317117.html

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  10. http://www.wort-und-wissen.de/artikel/a15/a15.pdf
    Dieser Artikel beschäftigt sich ausführlich mit diesem Thema.

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  11. Tiere fressen Pflanzen - das ist die Regel, doch es geht auch umgekehrt: Etwa 600 Pflanzenarten aus 18 Gattungen haben den Spieß umgedreht. Mit teils
    ""spektakulären Strategien""
    machen diese sogenannten Carnivoren Jagd auf Insekten und andere Beutetiere.
    http://www.wissenschaft.de/leben-umwelt/biologie/-/journal_content/56/12054/2120944

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  12. Bei den Nymphen der Käferzikaden wird die synchrone Bewegung beider Sprungbeine also nicht durch einen gleichzeitigen Nervenimpuls sichergestellt, sondern durch
    ""clevere Mechanik"".
    http://www.wissenschaft.de/leben-umwelt/biologie/-/journal_content/56/12054/2163509

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  13. Das allein ist eine beachtliche Leistung für eine simple Amöbe. Doch während sich die Fähigkeiten jener Dictyostelium-Vertreter, die seit Jahrzehnten in Nährlösungen gepäppelt werden, darin erschöpfen, haben ihre wildlebenden Verwandten
    ""noch mehr Tricks auf Lager"".
    2011 berichteten Debra Brock und ihre Kollegen in „Nature" erstmals, dass einige Dictyostelium-Klone eine primitive Form der Landwirtschaft betreiben. Die Forscher hatten die Stämme im Waldboden aufgestöbert und im Labor festgestellt, dass die Fruchtkörper mancher Amöbenverbände Bakterien enthielten, „obwohl sie eigentlich steril sein sollten", wie Brock erzählt. Wie sich herausstellte, dienten die Bakterien den Amöben als eiserne Reserve. Sollten ihre Sporen an einen kargen Ort getragen werden, hätten sie immer noch einen kleinen Vorrat an Beute-Bakterien bei sich, um eine neue Kolonie zu begründen.
    http://www.wissenschaft.de/leben-umwelt/biologie/-/journal_content/56/12054/2168917/Winzige-Landwirte-vergiften-Schmarotzer/

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  14. "Diese kleinen Verpackungs-Bläschen sorgen dafür, dass Botenstoffe, Baumaterial und wichtige Zellprodukte genau dahin geschafft werden, wo sie benötigt werden. Umgekehrt werden über diese Vesikel auch zelluläre Abfälle entsorgt und ausgeschleust. Ohne diese

    ""raffinierte Verpackungs- und Transport-Logistik""

    wäre ein funktionierender Zellstoffwechsel nicht möglich."
    Der Nobelpreisträger für Medizin Thomas Südhof kann die komplizierte Technik in einer Zelle nicht mit Begriffen der Evolutionstheorie beschreiben.
    http://www.wissenschaft.de/leben-umwelt/medizin/-/journal_content/56/12054/2285971/Medizin-Nobelpreis-f%C3%BCr-Vesikel-J%C3%A4ger/

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  15. ""Raffinierter Piranha-Schutz""
    "Damit ist dieser Panzer ein gutes Beispiel dafür,
    ""wie die Natur multifunktionale Strukturen entwickelt",""
    konstatieren die Forscher. In diesem Falle sorge die
    ""Architektur der Panzerschuppen""
    dafür, dass sie ein Eindringen verhindern, ohne dabei die Flexibilität zu gefährden.
    http://www.wissenschaft.de/leben-umwelt/biologie/-/journal_content/56/12054/2324258

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  16. Froschige Rekorde
    Diese Sprungkraft verdanken sie einer
    ""raffinierten Federkonstruktion:""
    Im eingeklappten Zustand wird eine Sehne im Hinterbein gespannt. Streckt sich das Bein zum Sprung, gibt sie die in ihr gespeicherte Energie schlagartig ab wie ein Katapult.
    http://www.wissenschaft.de/leben-umwelt/biologie/-/journal_content/56/12054/2329281

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  17. "Der Kleine Texas-Sandskorpion gehört zu den giftigsten seiner Art. Sein Stich ist extrem schmerzhaft . Dennoch gibt es ein Tier, das diesen Skorpion nicht scheut, ganz im Gegenteil. ...
    Viele Tiere
    ""haben als Abwehr gegen räuberische Fressfeinde Gifte entwickelt,""
    die bei Biss oder Stich extreme Schmerzen auslösten. ...
    Bei den Grashüpfermäusen aber bleibt der NaV-1.7-Kanal inaktiv. Der Grund: Sie
    ""nutzen ein raffiniertes molekulares Ablenkungsmanöver:""
    Ein zweiter Kanal, NaV 1.8, ist bei diesen Tieren so verändert, dass er dem Gift optimale Andockstellen bietet. ...
    "Dieser Mechanismus repräsentiert
    ""eine einzigartige evolutionäre Strategie",""
    konstatieren Rowe und ihre Kollegen. Denn statt die Ansatzstelle des Giftes zu verändern,
    ""hat diese Maus einfach eine Art Signalableiter entwickelt.""
    Weil der Natriumkanal NaV 1.8 auch bei anderen Säugetieren existiert, eröffnet dies vielleicht neue Möglichkeiten,.."

    Kann eine Maus wirklich etwas Raffiniertes entwickeln? Evolution geschieht ohne Wille, Plan und Intelligenz - "evolutionäre Strategie" gibt es nicht.

    http://www.wissenschaft.de/leben-umwelt/biologie/-/journal_content/56/12054/2360698

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  18. Genial einfaches System für den Landeanflug.
    Blüte voraus! Hat eine Biene eine Futterquelle erspäht, fliegt sie auf sie zu, wird beim Näherkommen immer langsamer, um schließlich sanft auf dem Ziel zu landen. Doch wie koordiniert das Insekt dieses anspruchsvolle Flugmanöver? Dieser Frage ist ein internationales Forscherteam durch Experimente nachgegangen. Den Ergebnissen zufolge nutzen die Insekten
    ""in cleverer Weise""
    die optische Vergrößerung des Ziels beim Anflug als Anhaltspunkt....
    Bei Fluggeräten ließe sich teure Ausrüstung einsparen, denn für das Bienen-System
    ""reicht simple Bilderfassung und Datenverarbeitung aus.""
    Um dies zu testen, wollen die Wissenschaftler nun kleine Fluggeräte mit einem entsprechenden System ausrüsten.

    http://www.wissenschaft.de/leben-umwelt/biologie/-/journal_content/56/12054/2387368/Genial-einfaches-System-f%C3%BCr-den-Landeanflug/

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  19. Superglas dank Rillen
    Trotz modernster Technik:

    ""In Bezug auf Ingenieursleistungen ist uns die Natur noch immer weit voraus. Nur sie schafft es, Materialien herzustellen, die extrem hart und trotzdem nicht spröde sind.""

    Kanadische Forscher haben daher einfach bei der Natur abgeguckt: Sie übertrugen das Konstruktionsprinzip von Muschelschalen und Zähnen auf Glas und machten dieses mit simpelsten Mitteln 200 Mal stabiler.
    Trotz aller Versuche ist es bisher allerdings nicht gelungen, diese

    ""Ingenieursleistung der Natur""

    mit synthetischen Materialien zu kopieren.
    "Ein Material stärker zu machen, indem man Schwachstellen einfügt, mag paradox erscheinen,

    ""aber es ist offenbar eine universelle und wirkungsvolle Strategie in Naturmaterialien",""

    konstatieren die Wissenschaftler.

    Wäre es nicht ehrlicher, für "Natur" "Gott" einzusetzen?

    http://www.wissenschaft.de/technik-kommunikation/materialforschung/-/journal_content/56/12054/2852182

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  20. Urzeitwal mit frühestem Sonar
    Ob Delfin, Schweinswal oder Pottwal – sie alle jagen ihre Beute mit Sonar. Ihre Echoortung ermöglicht ihnen selbst in dunkler Tiefsee, ihre Beute zu finden.

    ""Wann allerdings die Zahnwale dieses Sonarsystem erstmals entwickelten,""

    war bisher unklar. Jetzt liefert ein Fossilfund die Antwort: Paläontologen haben in den USA den Schädel eines 28 Millionen Jahre alten Zahnwals entdeckt, der bereits typische Anpassungen an die Echoortung besitzt. Er belegt damit, dass diese komplexe Fähigkeit früher entstand als bisher angenommen.

    Ein neuer Fossilfund belegt nun,

    ""dass die Zahnwale dieses komplexe Sonarsystem schon früher entwickelt haben als bisher angenommen.""

    Die Zahnwale sollen das komplexe System selbst entwickelt haben? Wenn ja, dann ist es Schöpfung.

    http://www.wissenschaft.de/erde-weltall/palaeontologie/-/journal_content/56/12054/3134567

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  21. Wandelnde Blätter schon in der Dino-Ära
    Da muss man nicht nur zweimal hinschauen – einige Vertreter der Stab- und Gespenstschrecken

    ""haben die Strategie der Tarnung perfektioniert.""

    Das eindrucksvollste Beispiel ist das sogenannte wandelnde Blatt: Es lässt sich durch seine Körperform und Zeichnung kaum von einem realen Blatt unterscheiden. Forscher haben nun den ältesten Nachweis einer Stabschrecken-Art entdeckt, die dieses Konzept der sogenannten Mimese nutzte. Das Insekt lebte in der frühen Kreidezeit und versteckte sich offenbar im charakteristischen Laub von Pflanzen, die dem Ginkgo ähnelten.

    Keine Spur von Evolutionstheorie. Die Tierchen sollen selbst, vielleicht durch ihre Intelligenz, die Tarnung perfektioniert haben. Man kann es eben nicht glauben, dass das alles durch EVO, durch zufällige Ereignisse geschehen sein soll.

    http://www.wissenschaft.de/web/wissenschaft.de/erde-weltall/palaeontologie/-/journal_content/56/12054/3199059

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  22. "Neue Einblicke ins Gehirn
    Unser Gehirn ist der Sitz unseres Bewusstseins und

    ""ein einzigartig komplexes Kunstwerk der Natur"".

    Bis heute sind viele seiner Funktionen noch immer unerklärt. Hirnforscher haben nun in jahrelanger Arbeit gleich zwei neue Karten unseres Denkorgans erstellt. Eine gibt erstmals Einblick in die Genaktivität des Gehirns in einer entscheidende Phase unserer Entwicklung: im Mutterleib. Die zweite Karte ist der erste umfassende Atlas der Verknüpfungen in einem Säugetierhirn. Beide zusammen tragen dazu bei, die Komplexität und Funktionsweise unseres Denkorgans besser zu verstehen."

    Ein einzigartiges komplexes Kunstwerk kann nur ein außerordentlich intelligentes Wesen durch Wille, Plan und Erfüllung eines Zwecks erschaffen.

    http://www.wissenschaft.de/leben-umwelt/hirnforschung/-/journal_content/56/12054/3298154

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  23. "Sonnentau: keine rote Verlockung
    Für Charles Darwin war der Sonnentau die "wundervollste Pflanze der Welt". Tatsächlich hütet die fleischfressende Schönheit bis heute einige Geheimnisse – und

    ""ihre Tricks sind keineswegs so offensichtlich, ""

    wie man glauben könnte. Denn bisher dachte man, dass die Insekten vor allem vom auffallenden Rot ihrer Fangblätter in die tödliche Falle gelockt werden. Doch das ist ein Trugschluss, wie ein Experiment britischer Forscher jetzt zeigt. Die Farbe Rot schreckt die Beute des Sonnentaus sogar eher ab. Stattdessen verbirgt sich das eigentliche Locksignal wahrscheinlich dahinter.

    Fleischfressende Pflanzen leben zweigleisig: Um das karge Nährstoffangebot im Boden aufzubessern, fangen sie sich ein Zubrot in Form von Insekten. Im Laufe der Evolution

    ""haben sie daher raffinierte Tricks entwickelt,""

    um diese Beute zu fangen. Einige verströmen unwiderstehlichen Duft, andere locken mit reichhaltigem Nektar oder nutzen optische Signale. Einer der bekanntesten Vertreter dieser illustren Fleischfresser ist der Rundblättrige Sonnentau (Drosera rotundifolia)."

    Die Pflanzen können keine Tricks entwickeln. Wer war es?

    http://www.wissenschaft.de/leben-umwelt/biologie/-/journal_content/56/12054/3388795

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  24. Das Geheimnis der Spinnenklauen

    "Dies zeigt, dass die Fangklauen der Spinnen von Natur aus

    ""perfekt angepasst konstruiert sind",""

    konstatieren die Forscher. Sie besitzen eine große Widerstandskraft und sind zudem durch ihre Struktur fest und steif genug, um Insektenpanzer durchbohren zu können. Gleichzeitig aber sind die Spinnenklauen damit ein weiteres Beispiel dafür, wie die Natur geschichtete Verbundmaterialien nutzt, um optimale mechanische Eigenschaften zu erhalten. Nach ähnlichem Schichtprinzip sind beispielsweise auch die leichten, aber festen Panzer von Schildkröten konstruiert, die harten Schnäbel von Oktopussen und die extrem reißfesten Haltefäden von Miesmuscheln. Nach Ansicht der Forscher bieten diese biologischen Verbundmaterialien wertvolle Tipps auch für die Produktion neuer, synthetischer Materialien – Abgucken bei der Natur lohnt sich.

    http://www.wissenschaft.de/leben-umwelt/biologie/-/journal_content/56/12054/3709015

    Wer kann perfekt angepasst konstruieren? Natürlich nur ein Schöpfer mit Wille, Plan und Ziel.

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  25. Das Geheimnis der Spinnenklauen

    "Dies zeigt, dass die Fangklauen der Spinnen von Natur aus

    ""perfekt angepasst konstruiert sind",""

    konstatieren die Forscher. Sie besitzen eine große Widerstandskraft und sind zudem durch ihre Struktur fest und steif genug, um Insektenpanzer durchbohren zu können. Gleichzeitig aber sind die Spinnenklauen damit ein weiteres Beispiel dafür, wie die Natur geschichtete Verbundmaterialien nutzt, um optimale mechanische Eigenschaften zu erhalten. Nach ähnlichem Schichtprinzip sind beispielsweise auch die leichten, aber festen Panzer von Schildkröten konstruiert, die harten Schnäbel von Oktopussen und die extrem reißfesten Haltefäden von Miesmuscheln. Nach Ansicht der Forscher bieten diese biologischen Verbundmaterialien wertvolle Tipps auch für die Produktion neuer, synthetischer Materialien – Abgucken bei der Natur lohnt sich.

    http://www.wissenschaft.de/leben-umwelt/biologie/-/journal_content/56/12054/3709015

    Wer kann perfekt angepasst konstruieren? Natürlich nur ein Schöpfer mit Wille, Plan und Ziel.

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  26. Tintenfische sind Meister der Tarnung: Sie wechseln blitzschnell ihre Farbe, um sich dem Untergrund anzupassen oder Artgenossen ihre Stimmung anzuzeigen. Jetzt hat ein internationales Forscherteam das dynamische Tarnprinzip der Kopffüßer technisch nachgebaut. Das Besondere daran: Die mehrschichtige Tarnhaut erkennt von selbst, welche Helligkeit und welches Muster der Untergrund hat und passt sich daran an – ohne dass ein Befehl oder eine Eingabe von außen erfolgen muss. Im Experiment passte sich die künstliche Tarnhaut sogar selbstständig an ein sich bewegendes Muster an.

    """Intelligente" Hüllen""

    nach diesem Prinzip könnten zukünftig Gegenstände sogar auf sich verändernden Untergründen tarnen.

    Tintenfische nutzen ein

    ""raffiniertes Dreischicht-System,""

    "Das Besondere an der Kopffüßler-Haut ist dabei die

    ""koordinierte Aktion von Zellen, Muskeln und lichtsensiblen Organen""",

    erklären Cunjiang Yu von der University of Houston und seine Kollegen. Erst das erlaubt es den Tintenfischen, innerhalb von Millisekunden ihre Farbe und Zeichnung zu wechseln und sich so zu tarnen. Ein technisches System, dass sich auf ähnliche Weise von selbst an den Untergrund anpassen kann, haben die Forscher nun erstmals entwickelt und getestet. Ihre künstliche Tintenfisch-Haut hat dabei ganz ähnliche Grundelemente wie die des natürlichen Vorbilds: Auch hier gibt es dynamisch steuerbare Farbzellen, eine weiße Hintergrundschicht und Lichtsensoren.
    Die oberste Schicht der künstlichen "Tarnhaut" besteht aus kleinen Kapseln mit einem wärmesensiblen Farbstoff. Er ist bei Raumtemperatur schwarz, bei Temperaturen über 47 Grad Celsius farblos – dadurch lässt sich die Farbe dieser Schicht gezielt steuern. Unter den Kapseln folgt nach einer dünnen, weißen Kontrastschicht ein feines Netz aus Siliziumdioden, die die Farbkapseln punktuell erhitzen und so den Farbwechsel auslösen. Nach einer Trägerschicht aus Polymer folgt dann als Abschluss das entscheidende Element,

    ""um das Ganze "intelligent" zu machen:""

    Photodioden, die die Helligkeit des Untergrunds registrieren und entsprechende Impulse an die Heizdioden weitergeben. "Die Reaktionen der Photodioden definieren das Muster der Erwärmung und damit auch das resultierende Farbmuster", erklären die Forscher.

    Ich glaube, dass das eine ziellose Evolution nicht schaffen kann.

    http://www.wissenschaft.de/technik-kommunikation/technik/-/journal_content/56/12054/4305523/Tarnung-nach-Tintenfischart/

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